Der Auftrag
Das Netzwerk IQ zielt auf die Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von Migrantinnen und Migranten. In den sechs Handlungsfeldern Beratung, Qualifizierung, Kompetenzfeststellung, berufsbezogenes Deutsch, Existenzgründung und Interkulturelle Öffnung werden Strategien, Instrumente, Handlungsempfehlungen, Beratungs- und Qualifizierungskonzepte erarbeitet und verbreitet. Das Netzwerk wird evaluiert durch die anakonde GbR.
Damit soll u.a. die Wirksamkeit der arbeitsmarktpolitischen Instrumente des SGB II und III verbessert werden. Im Nationalen Integrationsplan (NIP) verpflichtet sich die Bundesregierung: „Das Beratungs- und Informationsnetzwerk IQ entwickelt im Auftrag der Bundesregierung und in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit und nicht staatlichen Trägern neue Strategien zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation von Migranten, Aussiedlern und anerkannten Flüchtlingen.“
Die Struktur
Im Netzwerk IQ arbeiten sechs Kompetenzzentren, die jeweils für ein Handlungsfeld verantwortlich sind und alle Aktivitäten im Handlungsfeld steuern:
InBeZ Rhein-Saar-Elbe
Informations- und Beratungszentren für MigrantInnnen Rhein-Saar-Elbe
Integra.net
Neue Wege zur Qualifizierung und Beschäftigung - Abbau geschlechtsspezifischer Diskrepanzen auf dem Arbeitsmarkt
KUMULUS-PLUS
Beratungs- und Informationsnetzwerk - Berlin /Mecklenburg-Vorpommern
MigraNet
Netzwerk zur strukturellen Neuordnung der beruflichen Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Bayern
NOBI
Norddeutsches Netzwerk zur beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten
Pro Qualifizierung
Info- und Beratungsnetzwerk Qualifizierung von MigrantInnen
Jedes Kompetenzzentrum koordiniert einen bundesweiten Facharbeitskreis und Transferprojekte. Die Facharbeitskreise bündeln die Expertise im Handlungsfeld und unterstützen den Transfer. Die Transferprojekte und -stellen erarbeiten und erproben Instrumente, Konzepte, Handlungsempfehlungen und transferieren die Ergebnisse in Zusammenarbeit mit den Facharbeitskreisen.
Das "Koordinierungsprojekt IQ" begleitet und bündelt die Arbeit der Kompetenzzentren und unterstützt den bundesweiten Transfer durch Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit. Die anakonde GbR begleitet, evaluiert und dokumentiert die Arbeit im Netzwerk. Die Steuerung der Netzwerkarbeit erfolgt durch die „Steuerungsgruppe IQ“, in der Vertreter/innen der Kompetenzzentren, des Koordinierungsprojekts KP IQ, der Evaluation sowie Vertreter der Bewilligungsbehörde, der Bundesagentur für Arbeit (BA), des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Beauftragten des Bundes für Migration, Integration und Flüchtlinge vertreten sind. Das Netzwerk wurde vom BMAS initiiert.
Kurzbeschreibung: der aktuelle Netzwerk - Flyer (PDF)