Startseite  : :  Kontakt  : :  Impressum  : :  IQ Extranet
 
 
 
         
 
 
 

Buchtipp: Der Ball ist bunt. Fußball, Migration und die Vielfalt der Identitäten in Deutschland

Vom 11. Juni an werden wieder 32 Mannschaften einen Monat lang um die begehrteste Trophäe der Fußballwelt kämpfen. Die WM wird heute immer mehr als ein Fest der Völkerverständigung wahrgenommen.

So sind von den 544 im aktuellen Panini-Album aufgeführten WM-Spielern immerhin 59 nicht in dem Land geboren, für das sie spielen – und viele mehr haben ausländische Wurzeln. Allein im deutschen Team haben zwölf der 24 Spieler des vorläufigen WM-Kaders einen "Migrationshintergrund", sind also selbst zugewandert oder Kinder von Zuwanderern. Ist der Fußball also die kosmopolitische Welt, die ein friedliches Miteinander der Völker in Zukunft garantieren kann? Oder bilden die Profis bloß Ausnahmen, die vom wirklichen Leben abgekapselt sind? Diesen und anderen Fragen rund um die Themen Fußball und Migration haben sich die Autoren des Sammelbandes "Der Ball ist bunt" anhand einer Bestandsaufnahme der deutschen und europäischen Fußballlandschaft genähert. Herausgekommen ist ein buntes Sammelsurium an Essays und Interviews, das die Vielfalt der Identitäten im deutschen Profi- und Amateurfußball sowie in der Historie des Fußballs in Europa anschaulich schildert.

Die  komplette Buchbesprechung finden Sie unter:
http://www.berlin-institut.org/weitere-veroeffentlichungen/rezensionen/der-ball-ist-bunt.html

Blecking, Diethelm/Dembowski, Gerd (Hg.) (2010): Der Ball ist bunt. Fußball, Migration und die Vielfalt der Identitäten in Deutschland. Brandes & Apsel, Frankfurt am Main.

Zurück zu Integration durch Qualifizierung
   

 
Cemal Adaver wagte 2007 den Sprung
in die Selbstständigkeit und eröffnete
das Café Lupus in Köln. Mit Erfolg.
Sein persönliches Integrationskonzept:
„Die Sprache ist wichtig, man darf sich
nicht von der Gesellschaft zurück-
ziehen, muss mitmachen aber auch
gewisse Dinge akzeptieren.“