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Erste EU-weite Umfrage zeigt: Diskriminierung im Alltag weit verbreitet

Die Europäische Agentur für Grundrechte (FRA) hat über 23 000 Angehörige ethnischer Minderheiten und Zuwanderergruppen über ihre Erfahrungen mit Diskriminierung, rassistisch motivierten Straftaten und dem polizeilichen Vorgehen in der EU befragt.

Die Ergebnisse zeigen in schockierender Weise, welche Diskriminierung Minderheiten im Alltag erleben: in der Schule, bei der Arbeitssuche, beim Arzt oder beim Einkaufen.
FRA-Direktor Morten Kjaerum: „Die Ergebnisse der Umfrage EU-MIDIS zeigen, dass ein erheblicher Teil der Angehörigen ethnischer Minderheiten und Zuwanderer große Schwierigkeiten beim Zugang zu den grundlegendsten Dienstleistungen hat. Die Diskriminierung im Bildungswesen richtet besonders
großen Schaden an, da sie sich negativ auf die Chancen der Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt auswirken kann.“

Pressemitteilung der FRA:
http://fra.europa.eu/fraWebsite/attachments/PR-EU-MIDIS-091209_de.pdf

Alle Informationen zur Umfrage unter:
http://fra.europa.eu/fraWebsite/press/mr-091209_en.htm

 

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Gül Keskinler gründete vor acht Jahren
die Agentur „EKIP Interkulturelles
KompetenzTeam“, die Konzepte für
Integration in und durch Sport erstellt
und durchführt. Erfolgreiche Integration
bedeutet für sie, sich als Migrant in
Entscheidungsprozesse einzubinden.
2006 wurde Keskinler als Integrations-
beauftragte in den Vorstand des
Deutschen Fußballbundes (DFB) berufen.