In Deutschland haben es Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt nicht leicht. Sie sind oft arbeitslos, haben schlechtere Chancen bei der Ausbildungsplatzvergabe und nehmen selten an Weiterbildungsprogrammen teil. Eine Verschwendung von Humankapital, das sich unsere Gesellschaft nicht leisten kann – schon gar nicht in Zeiten eines sich abzeichnenden Fachkräftemangels und demografischen Wandels.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat daher 2005 das Informations- und Beratungsnetzwerk „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) mit dem Ziel initiiert, die Arbeitsmarktsituation von erwachsenen Migrantinnen und Migranten zu verbessern.