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Archiv für Juni, 2011

Bundesaktionstag Ausbildung am 27. Juni: Handwerk bietet jedem einen Karriereplan

Freitag 24. Juni 2011 von mschuette

Anlässlich des Bundesaktionstags Ausbildung am 27. Juni 2011 ruft ZDH-Präsident Otto Kentzler gemeinsam mit den Präsidenten der 53 Handwerkskammern Jugendliche dazu auf, sich über die innovativen Berufe des Handwerks zu informieren. „Das Handwerk bietet für jeden ‚seinen’ Karriereplan“, so Kentzler. „Wer sich schnell bewirbt, hat beste Chancen!“

Aufruf:

Am bundesweiten Aktionstag Ausbildung ruft das Handwerk alle Jugendlichen auf:

Entscheiden Sie sich für innovative Berufe mit Zukunft!
Kommen Sie ins Handwerk!

Mit über 130 verschiedenen Berufen ist für jeden etwas dabei –Technik, Kreativität, Gefühl oder Power. Hilfe bei der Wahl geben die Handwerkskammern – Information, Beratung und Vermittlung. Einfach vorbeikommen! Oder ins Internet gehen: Unter www.zdh.de und www.handwerk.de sind die Angebote der Lehrstellenbörsen zu finden. In allen Regionen gibt es noch ausreichend unbesetzte Ausbildungsplätze. Dabei lohnt sich auch ein Blick über die Heimatregion und den Wunschberuf hinaus. Wer sich schnell bewirbt, hat beste Chancen!

Das Handwerk bietet für jeden „seinen“ Karriereplan. Im Mittelpunkt stehen Haupt- und Realschüler. Aber Chancen haben auch jene, die aufgrund schwacher Schulleistungen Probleme haben, den Anschluss zu finden. Genauso werben die Betriebe angesichts der doppelten Abiturjahrgänge – 2011 in Bayern und Niedersachsen – um mehr Abiturienten: Der Mittelstand sucht Führungskräfte! Ein Wort an Schulabgänger mit Migrationshintergrund: Das Handwerk freut sich auf jeden! Bei uns wird in Betrieb und Berufsschule gelernt. Vom ersten Tag an zählt auch die Praxis. Das macht die Ausbildung in Deutschland so einzigartig.

Ohne qualifizierten Nachwuchs keine Top-Leistung. Die Handwerksorganisationen rufen daher alle Betriebe – gerade auch die Unternehmer mit Migrationshintergrund – auf: Bieten Sie weiter Ausbildungsplätze an! Sichern Sie sich rechtzeitig Ihren Fachkräftenachwuchs. Geben Sie auch Jugendlichen mit schwierigen Voraussetzungen eine Chance. Die Organisationen des Handwerks unterstützen Sie. Schließlich soll auch in Zukunft im Handwerk gelten:

„Unser Team hat fünf Millionen Profis.
Und alle kommen aus der eigenen Jugend!“

Otto Kentzler
Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH)

Quelle: http://www.zdh.de

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Prof. Hurrelmann: „BO-Programm passt ideal zur Lebenssituation von Jugendlichen!“

Donnerstag 16. Juni 2011 von mschuette

Wie wird das BMBF-Berufsorientierungsprogramm vor Ort umgesetzt? Wo gibt es Optimierungsbedarf? Wie kommt es bei Eltern, Schülern und Lehrern an? Mit diesen Fragen setzten sich 165 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Bildungszentren am 9. Juni beim Erfahrungsaustausch zum BO-Programm in Hamburg auseinander.

Im Curio-Haus – Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut für die “Gesellschaft der Freunde des vaterländischen Schul- und Erziehungswesens” – tauschten die Teilnehmer ihre Erfahrungen aus und gaben Anregungen für zukünftige Verbesserungen. Warum das BO-Programm und die aktuelle Lebenssituation von Jugendlichen so gut zusammen passen, das erläuterte Prof. Dr. Klaus Hurrelmann (Hertie School of Governance) in seinem Vortrag.

“Ich bin begeistert von der Idee des BO-Programms!”

Die heutige Lebenssituation der Jugendlichen sei gekennzeichnet durch eine “Mischung aus Unsicherheiten”. Einerseits haben junge Menschen sehr viel Freiheit, viele Konsum- und Kontaktmöglichkeiten. Dadurch erlangen sie sehr früh eine Selbstständigkeit. Andererseits bestehe eine große berufliche Unsicherheit, denn es existiere keine Garantie auf Berufstätigkeit. Sich auf diese Ungewissheiten einzustellen, das sei charakteristisch für die Jugendphase heute.
Die Reaktion auf diese Ausgangssituation: Nach immer mehr und immer höheren Bildungsabschlüssen streben. “Immer noch einen oben drauf setzen”, so skizzierte der Sozialwissenschaftler das taktische, aber nachvollziehbare Verhalten der Jugendlichen. Bei dieser Optimierungsstrategie seien die Inhalte nachrangig. Es zählen vielmehr die Zeugnisse und Abschlüsse und ihre mögliche spätere Verwertbarkeit.

„Situationen erleben, die hier und jetzt gelten“

Genau in dieser Ausgangslage sei das BO-Programm ideal. Denn: Dieses Programm lasse es zu, Situationen zu erleben, die “hier und jetzt” gelten. Es ermögliche “das Eintauchen in das tatsächliche Leben” und die Erfahrung, etwas zu produzieren oder eine Dienstleistung zu erbringen. Exemplarisches  Erleben, Berufsfelder kennenlernen und gleichzeitig keine Entscheidung für nur einen Beruf treffen zu müssen – genau hier setze das Programm an und funktioniere deshalb bei den Jugendlichen “wunderbar”.
Prof. Hurrelmann schloss seinen Vortrag mit einem Wunsch für die Zukunft: “Das Konzept sollte verbreitert werden, sollte zur Regel werden!”. Es sei wünschenswert, das ganze Schulsystem in eine solche Richtung umzugestalten und damit unmittelbares Lernen während der Schulzeit zu fördern. Ein Schulsystem, was eine Schulform beinhaltet, die berufsorientiert arbeitet, würde für Jugendliche genau da ansetzen, wo sie jetzt verunsichert sind und nur noch mit der „Jagd nach Abschlüssen“ reagieren.
Die Dokumentation aller weiteren Vorträge sowie der gesammelten Workshop-Ergebnisse finden Sie im Anschluss an den zweiten Erfahrungsaustausch (am 12. Juli in Bonn) hier auf der Website.

Für den Erfahrungstausch in Bonn können Sie sich noch anmelden:

Faxanmeldung Bonn
Ihre Ansprechpartnerin ist:
Jennifer Chandrasegaram (ZWH)
Telefon: 0211 / 30 20 09 -29
E-Mail: jchandrasegaram(at)zwh.de

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Erfahrungsaustausch zum BO-Programm: 9. Juni in Hamburg / 12. Juli in Bonn

Freitag 3. Juni 2011 von mschuette

Im Auftrag des Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BIBB) lädt die ZWH zum  Erfahrungsaustausch zur „Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten“ (BO-Programm) ein.

Der Erfahrungsaustausch richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das BO-Programm in Bildungsstätten umsetzen.

Die Veranstaltung wird durch Prof. Dr. Michael Heister (BIBB) eröffnet. Unter anderem werden Prof. Dr. Klaus Hurrelmann (Hertie School of Governance) über “Die Begeisterungsfähigkeit von Jugendlichen als Motor für die Berufsorientierung” und Dr. Ulrike Geiger (BMBF) zu der “Novellierung der Richtlinien” referieren.

Aufgrund der großen Nachfrage wird ein weiterer Erfahrungsaustausch mit denselben Inhalten am 12. Juli in Bonn stattfinden. Es besteht jetzt noch die Möglichkeit, sich für den zweiten Termin in Bonn “umzumelden”!

Programm Hamburg

Programm Bonn

Was: Erfahrungsaustausch Hamburg
Wann: 9. Juni 2011
Wo: Curio-Haus
Rothenbaumchaussee 13
20148 Hamburg

Was:  Erfahrungsaustausch Bonn
Wann: 12. Juli 2011
Wo:  Gustav-Stresemann-Institut
Langer Grabenweg 68
53175 Bonn

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Ihre Ansprechpartnerin ist:

Jennifer Chandrasegaram (ZWH)
Telefon: 0211 / 30 20 09 -29
E-Mail: jchandrasegaram(at)zwh.de

Eine Dokumentation der Veranstaltung mit den Vorträgen und Workshopergebnissen finden Sie anschließend auf www.zwh.de

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