Bildungsmanagement Online

Weblog für Bildungsmanager, ZWH e.V.

Archiv für Februar, 2011

Ministerpräsident Mappus und BIBB-Präsident Kremer zeichnen sechs Preisträger mit dem “WIP 2011″ aus

Montag 28. Februar 2011 von mschuette

Verleihung des “Weiterbildungs-Innovations-Preises 2011″ auf der “didacta” in Stuttgart

Stefan Mappus, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, und Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), haben heute auf der Bildungsmesse “didacta” in Stuttgart sechs Preisträger mit dem “Weiterbildungs-Innovations-Preis 2011″ des BIBB ausgezeichnet. Mit dem WIP würdigt das BIBB in diesem Jahr bereits zum elften Mal zukunftsweisende Projekte und Initiativen, die sich mit ihren innovativen Konzepten um die berufliche und betriebliche Weiterbildung verdient gemacht haben. Mit der Auszeichnung ist eine Geldprämie in Höhe von jeweils 2.500 Euro verbunden.

Stefan Mappus, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg: “Bildung ist das Herzstück unserer Politik. Unser gegliedertes Schulsystem in Baden-Württemberg bietet die Möglichkeit, die jeweilige Begabung zu erkennen und Kinder und Jugendliche leistungsgerecht zu fördern. Aber auch die berufliche Bildung und lebenslanges Lernen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Das Bundesinstitut für Berufsbildung ist ein anerkanntes Kompetenzzentrum zur Erforschung und Weiterentwicklung der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Auch für uns in Baden-Württemberg ist es ein wichtiger Partner und Ansprechpartner. Die berufliche Weiterbildung bietet nicht nur jedem Einzelnen die Chance des weiteren beruflichen Aufstiegs, sondern trägt zur Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs bei und sichert auf diese Weise in hohem Maße die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft.”

Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung: “Die WIP-Preisträger sind mit ihren innovativen Konzepten herausragende Beispiele für eine moderne, zukunftsweisende Gestaltung der betrieblichen und beruflichen Weiterbildung. Sie tragen mit ihren Projekten dazu bei, Fachkräfte zu qualifizieren, Arbeitsplätze zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhalten. Ich wünsche mir sehr, dass diese ausgezeichneten Konzepte in vielen Betrieben und Einrichtungen den Anstoß dazu geben, sich noch intensiver mit dem Thema Weiterbildung zu befassen. Wer vom lebensbegleitenden Lernen spricht, muss durch die Gestaltung von Übergängen und Anschlüssen eine engere Verzahnung und größere Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Bildungsbereichen ermöglichen. Der Weiterbildung kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.”

Weitere Informationen unter www.bibb.de/wip Bildmaterial unter www.bibb.de/pressefotos

Kategorie: Bildungsbranche | Keine Kommentare »

Verzahnung von Handwerk und Wissenschaft wird wichtiger

Montag 21. Februar 2011 von mschuette

Das Handwerk ist für alle Bewerber offen, die eine Ausbildung machen wollen und an einem Handwerksberuf interessiert sind – ob Hauptschüler oder Abiturient. Das betont Handwerkspräsident Otto Kentzler in einem Interview mit der WAZ (18. Februar 2011). Kentzler ermuntert Handwerksmeister die neuen Zugangsmöglichkeiten zu den Hochschulen zu nutzen: “Die Verzahnung von Handwerk und Wissenschaft wird wichtiger, da die Industrie auch Forschung und Entwicklung auslagert.”

Herr Kentzler, das Handwerk hinkt beim Wachstum im Vergleich zu anderen Branchen etwas hinterher. Warum?

Otto Kentzler: Weil der Winter Ende 2010 sechs Wochen lang zugeschlagen hat. Im Baugewerbe war Funkstille. Das zieht die Handwerkskonjunktur insgesamt nach unten. Die Auftragslage ist aber gut, es geht deutlich aufwärts. Im Vergleich zu anderen Bereichen ist das Handwerk in der Krise auch nicht so in die Knie gegangen, wir waren ein stabilisierender Faktor.

Wie groß sind die Chancen für junge Menschen, im Handwerk einen Ausbildungsplatz zu bekommen?

Kentzler: Die Chancen stehen sehr gut, denn das Angebot an Lehrstellen wächst im Handwerk im Aufschwung weiter. Im vergangenen Jahr blieb die Zahl der neuen Ausbildungsverträge stabil. Dazu hat vor allem Nordrhein-Westfalen beigetragen mit einem Plus, im Kammerbezirk Dortmund lag der Zuwachs bei der betrieblichen Ausbildung sogar über 7 Prozent. Im Osten  haben die Betriebe dagegen zu wenig Bewerber, da immer weniger Jugendliche die Schule verlassen.

Im Jahr 2010 blieben zwischen 7000 und 10.000 Ausbildungsstellen im Handwerk unbesetzt. Ist das Handwerk unattraktiv oder sind die jungen Menschen zu schlecht vorbereitet?

Kentzler: Die Zahl der Schulabgänger wird im Osten weiter sinken, im Westen beginnt der Trend in zwei, drei Jahren. Wir haben also vor allem ein demografisches Problem. Der Wettbewerb um den Nachwuchs hat begonnen. Unsere Linie im Handwerk ist klar: Wir sind für alle Bewerber offen, die eine Ausbildung machen wollen und an einem Handwerksberuf interessiert sind. Dabei nehmen wir durchaus auch die Bewerber mit schwachen Zeugnissen mit. Viele blühen in der Ausbildung erst auf. Auf dem Weg hin zur Gesellenprüfung leisten die Betriebe ja auch Unterstützung, etwa durch Nachhilfe.

Der Abi-Doppeljahrgang könnte ihnen Nachwuchsprobleme vom Hals schaffen.

Kentzler: Da erwarten wir schon einen Schub, das gilt auch für den Wegfall der Wehrpflicht. Wir werben um mehr Abiturienten, machen deutlich, welche Karrierechancen das Handwerk bietet. Aber auch ein Hauptschüler kann bei uns durchstarten: Nicht umsonst haben wir durchgesetzt, dass Handwerksmeister Zugang zu den Hochschulen erhalten. In den nächsten drei Jahren wollen wir erreichen, dass fünf Prozent der Meister die neue Chance zum Studium und damit Weiterqualifizierung auch nutzen. Die Verzahnung von Handwerk und Wissenschaft wird immer wichtiger, da die Industrie auch Forschung und Entwicklung an die Zulieferbetriebe auslagert.

Von den Jungen zu den Alten. Was halten sie von der Rente mit 67?

Kentzler: Wir müssen die Betrachtung umdrehen, nicht von Rente mit 67 reden, sondern von Arbeit bis 67. Die Gewerkschaften sperren sich noch. Aber hier müssen alle gesellschaftlichen Kräfte mitarbeiten, weil der Generationenvertrag sonst nicht funktioniert. Die Rente ist ja nicht die private Spardose eines jeden.

Also müssen Handwerker doch mit 67 auf die Leiter oder schwere Eimer schleppen.

Kentzler: Es geht um Personalmanagement. Betriebe und unsere Handwerksorganisationen vor Ort müssen vor allem Ideen entwickeln und durchsetzen, damit Arbeit bis 67 für jeden nach seiner Leistungsfähigkeit möglich ist. Ältere Mitarbeiter müssen beispielsweise rechtzeitig qualifiziert werden, damit sie in körperlich weniger anstrengenden Bereichen eingesetzt werden können. Etwa im Einkauf oder bei der Bewertung von Gebäuden.

Die Wegwerfgesellschaft, so heißt es, sei auf dem Rückzug. Ihre Erfahrungen?

Kentzler: Ich kann bestätigen, dass es eine Rückbesinnung auf echte Werte gibt. Die Menschen investieren wieder in die eigenen vier Wände, statt in risikoreiche Bankpapiere. Klassische Handwerksberufe leben auf, auch weil die Menschen individuelle statt uniformer Produkte wünschen. Der Schuhmacher oder die Hutmacherin zum Beispiel. Andere Berufe wie etwa der Orthopädieschuhmacher oder Hörgeräteakustiker boomen, weil die älter werdenden Menschen sie brauchen.

Interview: Thomas Wels und Kai Wiedermann

Quelle: www.zdh.de

Kategorie: Ausbildung | Keine Kommentare »

Neue Termine: WebCoach2.0 – die Web2.0-Qualifizierung!

Donnerstag 17. Februar 2011 von mschuette

In der Weiterbildung kommen die neuen Kommunikationstechnologien immer häufiger zum Einsatz. Mit dem WebCoach 2.0 bietet die ZWH eine Schulung extra für Ausbilder und Dozenten des Handwerks an: Hier erfahren Sie alles über Podcasts, RSS-Feeds, Q-Online, Twitter, Facebook, Wikis und Youtube und wie diese Werkzeuge im Bildungsbereich genutzt werden können.

Die Teilnahme ist für Dozenten und Ausbilder des Handwerks kostenfrei.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle Teilnehmer erhalten ein schriftliches Handout und ein Teilnahmezertifikat.

Termine:
02. März 2011 in Hannover, 11.00-15.30 Uhr
23. März 2011 in Düsseldorf, 11.00-15.30 Uhr
26. März 2011 in Wetzlar, 9.00-13.00 Uhr
31. März 2011 in Erfurt, 9.00-13.00 Uhr
06. April 2011 in Düsseldorf, 11.00-15.30 Uhr

WebCoach-Fyer (PDF)

Anmeldefax (PDF)

Ihr Ansprechpartner ist:

Holger Puchalla
Tel: 0211-30 20 09 – 23
E-Mail:hpuchalla(at)zwh.de

Das Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Programm „Neue Medien in der Bildung“ und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Kategorie: Web 2.0, Weiterbildungen, ZWH-Projekte | Keine Kommentare »

Handwerk muss seine Fachkräfte selbst ausbilden

Montag 14. Februar 2011 von mschuette

Die duale Ausbildung im Handwerk hat weltweit einen herausragenden Ruf. Diese Botschaft soll auch bei unserer Jugend ankommen – mit Hilfe der Imagekampagne. Denn das deutsche Handwerk muss seine Fachkräfte selbst ausbilden: “Ins Ausland zu schielen, macht wenig Sinn”, so Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), in einem Beitrag für die Fachzeitschrift “IKZ-Haustechnik” (1. Februar 2011) zum Thema: “Gibt es einen Fachkräftemangel im Handwerk?”.

In vielen Handwerksberufen gibt es seit Jahren bereits Nachwuchsmangel – bei den Bäckern beispielsweise oder den Gebäudereinigern. Probleme haben auch High-Tech-Betriebe, die auf Schulabgänger mit guten Noten in Mathematik oder Physik angewiesen sind. Seit 2009 schauen sich aber auch Betriebe um, die bisher die große Auswahl hatten. Kfz-Betriebe oder Tischler, sogar Friseure. Tausende Lehrstellen bleiben unbesetzt, weil vor allem im Osten des Landes die Zahl der Schulabgänger rapide zurückgeht. Im Westen steht diese Entwicklung bevor.

Wenn aber der Nachwuchs fehlt, steht im Handwerk der Fachkräftemangel bereits vor der Tür. Denn wenn das Handwerk seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten will, muss es die benötigten Fachkräfte in aller Regel selbst ausbilden. Ins Ausland zu schielen, macht wenig Sinn.

Die Betriebe im Handwerk sind sich bewusst, dass die Fachkräftesicherung die zentrale Herausforderung der kommenden Jahre ist. Darauf gibt es einige Antworten: Qualifizierung des aktuellen Personals, Verbesserung der Arbeitsbedingungen für ältere Mitarbeiter oder mehr flexible, familienfreundliche Regelungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen. Die wichtigste Antwort ist jedoch, alles daran zu setzen, auch in Zukunft eine ausreichende Anzahl junger Menschen in Handwerksberufen auszubilden.

Dazu stellt das Handwerk öffentlich heraus, dass es Chancen für alle Jugendlichen bietet. Abiturienten – für Führungspositionen, aber auch für den immer wichtiger werdenden Bereich Forschung und Entwicklung. Haupt- und Realschüler – denn Ausbildung und weiterführende Qualifikationen bieten die Chance zur schnellen Karriere mit Lehre. Praktisch orientierte, aber theorieschwächere Schüler – denn durch die Erfolge in der handwerklichen Ausbildung werden sie motiviert und meistern den Abschluss.

Unsere beste Werbung ist die außerordentliche Ausbildungsleistung. Jeder 10. Mitarbeiter ist im Handwerk ein Lehrling. Das ist Spitze in der deutschen Wirtschaft. Eine duale Ausbildung im Handwerk gilt weltweit als “best practice”. Damit diese Botschaft auch bei der Jugend ankommt, hat das deutsche Handwerk eine Imagekampagne begonnen. Hier wird deutlich gemacht, wie aktuell und zukunftsorientiert die Ausbildung im Handwerk ist. Flotte Sprüche wie “Mit 18 baust du noch Scheiße, mit 20 Hochseejachten” machen deutlich, dass die handwerkliche Ausbildung der Schlüssel zum schnellen Erfolg in interessanten Berufen ist.

Für die Fachkräftesicherung entscheidend ist es aber auch, dass Schulabgänger das notwendige Rüstzeug für eine berufliche Ausbildung mitbringen. PISA war ein heilsamer Schock für die Bildungspolitiker in Bund und Ländern. Doch um alle Potenziale zu heben, brauchen wir mehr frühkindliche Bildung und Sprachförderung, mehr individuelle Hilfestellung in der Schule, mehr Ganztagsschulen, eine fest im Lehrplan verankerte Berufsorientierung. Wir müssen die Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen noch weiter stärken. Das Handwerk wird dafür vor allem im Lenkungsausschuss des Ausbildungspaktes kämpfen.

2011 wird es erstmals einen bundesweiten Tag des Handwerks am 3. September geben. Dieser Tag ist die Chance für alle im Handwerk, selbstbewusst auf die eigenen Leistungen und Produkte aufmerksam zu machen. Und nicht nur Kunden zu begeistern – sondern auch junge Menschen.

Quelle: http://www.zdh.de/presse/beitraege/handwerk-muss-seine-fachkraefte-selbst-ausbilden.html

Kategorie: Ausbildung | Keine Kommentare »

Duale Studiengänge immer beliebter

Freitag 11. Februar 2011 von mschuette

Die Beliebtheit dualer Studiengänge nimmt weiter zu: 2010 stieg das Angebot an dualen Studiengängen in Deutschland um 12,5 %. Die Steigerungsrate lag damit um mehr als das Dreifache höher als im Vorjahr. Auch die Zahl der beteiligten Unternehmen wuchs um rund 9 %, die der Studierenden nahm um mehr als 6 % zu. Dies sind Ergebnisse einer Auswertung der Datenbank “AusbildungPlus” des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Duale Studiengänge sind eine besonders innovative, attraktive und praxisnahe Studienform, die sich seit Jahren bei Betrieben und Jugendlichen einer wachsenden Beliebtheit erfreut. Dabei wird eine praktische Ausbildung im Betrieb mit einer theoretischen Ausbildung an einer (Fach-)Hochschule oder Berufsakademie kombiniert. Studierende erhalten so die Möglichkeit, in zahlreichen Studiengängen gleichzeitig zwei Abschlüsse zu erwerben: einen Berufs- und einen akademischen Abschluss.

Besonders deutliche Zuwächse sind vor allem in den Studiengängen der sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu verzeichnen. So erreichten zum Beispiel die allgemeinen Ingenieurwissenschaften mit einer Steigerung von 23,5 % der angebotenen dualen Studiengänge den höchsten Wert aller Fachbereiche. Ebenfalls deutlich über den durchschnittlichen Steigerungsraten liegen die Bereiche Elektrotechnik, Bauingenieurwesen und Maschinenbau/Verfahrenstechnik. Auch die Zahl der Studierenden in den MINT-Fächern erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Viertel. Unternehmen und Hochschulen reagieren mit ihrem verstärkten Angebot auf die zu erwartenden Engpässe in diesen Bereichen.

“AusbildungPlus” ist ein Projekt des BIBB, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. “Herzstück” ist eine Datenbank, die bundesweit über duale Studiengänge und Zusatzqualifikationen in der dualen Berufsausbildung informiert. Zurzeit enthält die Datenbank mehr als 900 duale Studiengänge und über 2.200 Zusatzqualifikationen. Interessierte Jugendliche können die Datenbank kostenlos nach passenden Angeboten durchsuchen. Anbieter – zum Beispiel Betriebe, (Fach-)Hochschulen oder Berufsakademien – können ihre Ausbildungs- und Studienangebote ebenfalls kostenlos veröffentlichen.

Weitere Informationen in “AusbildungPlus 2010 in Zahlen” unter www.ausbildungplus.de

Ansprechpartner:
Andrea Stertz und Jochen Goeser, E-Mail: kontakt@ausbildungplus.de

Quelle: http://www.bibb.de/de/57145.htm

Kategorie: Ausbildung | Keine Kommentare »

Viermillionster IT-Fitness-Teilnehmer in Düsseldorf ausgezeichnet

Montag 7. Februar 2011 von mschuette

Marcel Wolff (2.v.l.) wird ausgezeichnet von Ralph Haupter, Dirk Palige, Beatrix Philipp und Dr. Axel Fuhrmann (v.l.)

Zur Abschlussveranstaltung der Initiative IT-Fitness ziehen  Microsoft und seine Partner Bilanz und zeichnen den 4-millionsten IT-Fitness-Teilnehmer aus.

Als viermillionster Teilnehmer der Initiative IT-Fitness wurde der Handwerkslehrling Marcel Wolff geehrt. Die Auszeichnung für die erfolgreiche Teilnahme am IT-Fitness-Programm übergab der Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland Ralph Haupter gemeinsam mit Dirk Palige, Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), und der Bundestagsabgeordneten Beatrix Philipp und Dr. Axel Fuhrmann stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf im Rahmen einer Abschlussveranstaltung in einem Düsseldorfer Tischlereibetrieb.

“Zum Berufsbild des modernen Handwerkers gehört der selbstverständliche Umgang mit Informationstechnologien heute genauso dazu wie das Arbeiten mit Hammer oder Schraubendreher. In fast allen Handwerksbetrieben werden mittlerweile Maschinen eingesetzt, die IT-Kompetenzen der Mitarbeiter voraussetzen”, sagt ZDH-Geschäftsführer Dirk Palige. “Microsoft hat mit seiner Initiative einen wichtigen Beitrag geleistet, um Handwerker auf den modernen Arbeitsalltag vorzubereiten. Über 110.000 ZDH-Mitglieder haben die IT-Fitness-Weiterbildungsangebote für sich genutzt – übrigens viele aus dem Bereich der Handwerkskammer in Düsseldorf.” Insgesamt arbeiten deutschlandweit bereits heute zwei von drei Menschen beruflich am PC und im Internet. Bis 2015 werden IT-Kenntnisse in neun von zehn Berufen unerlässlich sein.

“In vielen Berufen ist die IT-Kompetenz inzwischen eine Schlüsselqualifikation wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Die Initiative IT-Fitness hat maßgeblich dazu beigetragen, den mehr als vier Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine effektive und kostenlose IT-Qualifikation zu ermöglichen”, so Beatrix Philipp. Gerade Nordrhein-Westfalen (NRW) war in den vergangenen vier Jahren immer wieder Mittelpunkt für Projekte der Bildungs-Offensive. In Kooperation mit Borussia Dortmund und Signal Iduna hat die Initiative beispielsweise im vergangenen Jahr ein IT-Fitness-Trainingscamp mit Jugendlichen organisiert. Zudem standen zahlreiche IT-Workshops mit Schülern, Auszubildenden, Jobeinsteigern und Arbeitssuchenden auf dem Programm. Speziell für Menschen mit Migrationshintergrund stellte die Initiative ein umfassendes Online-Qualifizierungsangebot in türkischer Sprache zur Verfügung. Insgesamt zählte die Initiative in NRW rund 750.000 Teilnehmer.

Deutschlandweit ein voller Erfolg

Als Initiator von IT-Fitness hat sich Microsoft Deutschland in den vergangenen vier Jahren aktiv im Bereich der IT-Qualifizierung engagiert und dabei Wirtschaft und Politik immer wieder Anstöße gegeben, sich diesem wichtigen Thema anzunehmen.

Namenhafte Partner wie die Bundesagentur für Arbeit, der ZDH und die Deutsche Bahn haben die entwickelten Lernprogramme in ihre Aus- und Weiterbildung integriert. “Insgesamt haben wir deutschlandweit die IT-Kenntnisse von vier Millionen Menschen verbessert”, sagt Ralph Haupter, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. “Wir konnten die Weiterbildungsprogramme der Initiative erfolgreich bei starken Partnern einführen, so dass sie auch in Zukunft zur IT-Weiterbildung genutzt werden. Vor allem aber haben wir es geschafft, auf die Relevanz von IT-Kenntnissen als Schlüssel zum beruflichen Erfolg aufmerksam zu machen und breite Teile der Bevölkerung für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren.”

Wie die alltägliche IT-Kompetenz der Deutschen auch in Zukunft weiter erhöht werden kann, soll ein IT-Manifest zeigen, das zum Abschluss der Initiative symbolisch an die Entscheider aus Politik, Industrie und Gesellschaft weitergereicht wird.

Sehen Sie hier den Film zum Thema!

Kategorie: E-Learning | Keine Kommentare »

Handwerk braucht IT!

Freitag 4. Februar 2011 von mschuette

Initiative IT-Fitness erfolgreich beendet: Microsoft und seine Partner ziehen eine positive Abschlussbilanz. Als viermillionster Teilnehmer der Initiative IT-Fitness ist am 01. Februar 2011 der Handwerkslehrling Marcel Wolff geehrt worden.
Die Auszeichnung für die erfolgreiche Teilnahme am IT-Fitness-Programm übergab der Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland Ralph Haupter gemeinsam mit Dirk Palige, Geschäftsführer des ZDH, und der Bundestagsabgeordneten Beatrix Philipp im Rahmen einer Abschlussveranstaltung in einem Düsseldorfer Handwerksbetrieb.
Die Initiative IT-Fitness, die Microsoft Gründer Bill Gates 2006 ins Leben rief, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen im Umgang mit Computer und Internet fitter zu machen und so ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Gemeinsam mit Partnern wie der Deutschen Bahn, der Agentur für Arbeit und dem ZDH wurden Maßnahmen und Programme entwickelt, um dieses Ziel zu erreichen.

„Wissen und Innovation sind wichtige Voraussetzungen für den Erfolg unserer Handwerksbetriebe. Der Einsatz von Computertechnologie kann entscheidend dazu beitragen, dass das Handwerk weiter auf höchstem Niveau arbeiten kann. Dafür brauchen die Betriebe bestens qualifizierte Mitarbeiter, die sich flexibel den notwendigen Anforderungen und Neuerungen stellen können und die gerade auch im IT-Bereich gut geschult sind“, sagte Dirk Palige, Geschäftsführer des ZDH. „Es gibt im Handwerk kaum noch Branchen, die auf IT verzichten können. Der Computer ist mittlerweile zu einem alltäglichen Werkzeug geworden, wie es Hammer oder Nadel seit Hunderten von Jahren sind. Wer sich davor verschließt, verspielt eine wichtige Chance für die Zukunft.“

Das ganze Statement von Dirk Palige lesen Sie hier: Statement 01.02.2011

Kategorie: Berufsbildung, E-Learning | Keine Kommentare »