Bildungsmanagement Online

Weblog für Bildungsmanager, ZWH e.V.

Archiv für März, 2010

Facebook ist erster – Inzwischen erzeugt Facebook mehr Webtraffic als Google

Dienstag 30. März 2010 von hpuchalla

Natürlich sagen jetzt alle: War ja klar. War es übrigens nicht, aber es ist sozusagen amtlich, dass Facebook inzwischen mehr Webtraffic als Google erzeugt. Die einen kommen auf 7.03%, die anderen auf 7.07%, und gut: Wir wissen ja nicht genau, wie die Zahlen zustande kommen. Ausserdem ist eine Page in Facebook sicher bytereicher als eine in Google, deren Code ja geradezu überoptimiert ist, um schnell zu performen.

Aber scheinbar ist die Suche nach Neuigkeiten über den eigenen Freundeskreis nicht minder attraktiv als der Wissensdurst im Netz. Oder aber es finden ganz andere Effekte hier ihre Auswirkungen. Wer noch nie von blödsinnigen Meldungen aus Farmville belästigt wurde, weiss jetzt vielleicht nicht, wovon ich spreche. Es geht um die Online-Spiele, die einen Facebook Nutzer gezwungenermassen freiwillig in Beschlag nehmen, weil er sich – aus welchen Gründen auch immer – dringend eine digitale Farm aufbauen will.

Wenn es das ist, was den Traffic auf den Facebookseiten wirklich so erhöht hat, dann sollte sich Google ernsthaft um etwas Sorgen machen, das tatsächlich bisher im Universum nicht vorkommt: Spiele. Google besitzt alles mögliche und hat jeden erdenklichen Service am Laufen. Aber Spiele kommen darin bisher nicht vor.

Vielleicht erzeugen sie zwar Traffic, aber sie generieren nicht das, was bei Google wirklich den Rubel ins Rollen zu bringen scheint: Wissen über dessen Nutzer. Wenn man in einem Spiel eine Rolle spielt, fügt das nur auf Umwesen mehr Wissen über das Nutzerverhalten bei.

Oder hat es Google einfach vergessen, Spiele miteinzubeziehen?

Quelle: http://www.heise.de/tp/blogs/4/147268

Kategorie: Web 2.0 | Keine Kommentare »

Ministerin Sommer und BIBB-Präsident Kremer zeichnen sechs Preisträger mit dem “WIP 2010″ aus

Montag 22. März 2010 von hpuchalla

Barbara Sommer, Ministerin für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen, und Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), haben sechs Preisträger mit dem “Weiterbildungs-Innovations-Preis 2010″ (WIP) ausgezeichnet. Mit dem WIP würdigt das BIBB in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal zukunftsweisende Projekte und Initiativen, die sich mit ihren innovativen Ansätzen um die berufliche und betriebliche Weiterbildung verdient gemacht haben. Mit der Auszeichnung ist eine Geldprämie in Höhe von 2.500 € je Preisträger verbunden. Die Preisverleihung fand innerhalb des vom BIBB organisierten Forums “Ausbildung/Qualifikation” auf der Bildungsmesse “didacta” in Köln statt.

Quelle: http://www.bibb.de/de/54643.htm

Kategorie: Berufsbildung, Betriebliche Bildung | Keine Kommentare »

Staatsministerin Böhmer zum Berufsbildungsbericht 2010: „Wir dürfen uns keine Generation der Verlierer leisten“

Montag 15. März 2010 von hpuchalla

Staatsministerin Maria Böhmer hat verstärkte Anstrengungen gefordert, damit mehr Jugendliche aus Zuwandererfamilien eine Chance auf dem Arbeitsmarkt bekommen. „Die Zahlen aus dem Berufsbildungsbericht sind erschreckend: Wenn wir jetzt nicht handeln, erhält unser Land eine Generation der Verlierer. Das dürfen und können wir uns nicht leisten“, betonte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung.

Laut Entwurf des Berufsbildungsberichts 2010 sind ausländische Jugendliche wesentlich seltener an einer Ausbildung beteiligt als gleichaltrige Deutsche. So liegt der Anteil der Ausländer an einer Berufsausbildung bei 32,2 Prozent. Bei den deutschen Jugendlichen sind es 68,2 Prozent. Damit sind ausländische Jugendliche fast so häufig nicht an einer Ausbildung beteiligt wie sich gleichaltrige Deutsche im Ausbildungsprozess befinden.
“Ohne Ausbildung bleiben die Türen zum Arbeitsmarkt verschlossen. Ein sozialer  Aufstieg rückt für Jugendliche aus Zuwandererfamilien damit in weite Ferne. Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Gesellschaft auseinanderdriftet. Umso wichtiger ist es, dass Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen. Die Vereinbarung des Ausbildungspaktes, junge Migranten in diesem Jahr verstärkt in den Blick zu nehmen, muss kraftvoll umgesetzt werden. Ich fordere die Arbeitgeber auf, Jugendlichen aus Zuwandererfamilien mit einem Schulabschluss und bei gleicher Eignung verstärkt eine Chance zu geben. Wegen seines Namens oder seiner Herkunft darf niemand ausgegrenzt werden. Viele Unternehmen setzen bereits auf junge Migranten, denn sie sind die Fachkräfte von morgen!” betonte Böhmer.“Um die Ausbildungsreife der Jugendlichen aus Zuwandererfamilien zu erhöhen, muss ihre individuelle Förderung in der Schule dringend intensiviert werden. Hier sind die Länder in der Pflicht: Im Nationalen Integrationsplan haben sie zugesagt, Schulen mit einem hohen Migrantenanteil noch stärker zu unterstützen. Die hohe Zahl von 15 Prozent ausländischer Schulabbrecher ist ein Alarmsignal! Zudem muss die Berufsorientierung an den Schulen ausgebaut werden. Das ist die Voraussetzung dafür, dass junge Migranten erfolgreich den Sprung ins Arbeitsleben schaffen. Eine intensive Beratung gibt den Jugendlichen Sicherheit bei der Berufswahl und hilft, Ausbildungsabbrüche zu verhindern. Die jungen Migranten fordere ich auf, eine Ausbildung auch durchzuhalten und bei Problemen nicht direkt aufzugeben. Wichtig ist zudem, dass Migranteneltern ihre Kinder dabei aktiv unterstützen, Ausbildungsmöglichkeiten auch zu ergreifen”, erklärte Böhmer.
 
“Die Analyse ist bekannt- wir müssen jetzt an die Umsetzung gehen! Es gilt, alle Kräfte zu bündeln. Damit sichern wir langfristig die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft”, betonte Böhmer.

Kategorie: Bildungsbranche, Studie | Keine Kommentare »

Anpfiff für ein kostenloses IT-Training

Mittwoch 10. März 2010 von admin

In den Osterferien können sich über 100 Jugendliche fit für ihre Ausbildung machen. Die IT-Fitness-Partner Microsoft und die Signal Iduna Gruppe veranstalten gemeinsam mit dem Fanprojekt Dortmund e.V. sowie dem Jugendamt Dortmund im BVB-Lernzentrum ein zweitägiges Spezialtraining am Computer – inklusive Sport-Spaß-Programm in Deutschlands größtem Fußballstadion.

Gut trainiert in den Job. Der aktuell erschienene „Berufsbildungsbericht 2010” der Bundesregierung beweist: 47,3 Prozent der Schulabgänger in Deutschland gelten als „nicht ausbildungsreif” und müssen vor Vermittlung einer Lehrstelle zusätzliche Fördermaßnahmen absolvieren.

Damit junge Menschen ihre Berufschancen erhöhen und fit in der vierten Kulturtechnik – dem Umgang mit dem Computer – sind, organisieren die IT-Fitness-Partner regelmäßig neue kostenfreie Lernangebote. So veranstalten Microsoft und die Signal Iduna Gruppe im April gemeinsam mit dem Jugendamt Dortmund und dem Fanprojekt Dortmund e.V. ein zweitägiges Trainingscamp im Lernzentrum des Bundesliga Vereines Borussia Dortmund. Ziel ist es, Jugendliche ab 14 Jahre fit für den Arbeitsalltag zu machen. In kostenfreien IT-Kursen werden berufsrelevante IT-Kenntnisse vermittelt und ein Zertifikat erarbeitet. Aber auch berufsorientierende Fragen stehen im Mittelpunkt des Trainingscamps.

„Das Thema Fußball spielt im Leben von Jugendlichen eine große Rolle. Deshalb wollen wir uns als Verein auch sozial engagieren und jungen Menschen fördern und motivieren. Dafür öffnen wir unser Stadion für Bildungsmöglichkeiten“, sagt Thilo Danielsmeyer, Sportlicher Leiter Fanprojekt Dortmund e.V.

Natürlich kommt auch der Sport an den jeweils zwei Tage dauernden Veranstaltungen nicht zu kurz: „Wir bieten ein Fußballtraining an und machen eine Stadionbegehung. Natürlich wird auch einmal ein Spieler vorbeischauen. Es gibt Street Dance und Boxkurse“, so Danielsmeyer über das vielfältige Ferienprogramm.

Interessierte Jugendliche können sich bis zum 20. März 2010 beim BVB-Trainingscamp per Email unter fanprojektdortmund@gmx oder telefonisch unter 0231 21 42 92 anmelden. Die zweitägigen Veranstaltungen finden am 6. und 7. April und am 8. und 9. April 2010 statt.

Kategorie: E-Learning | Keine Kommentare »

Förderung berufsbegleitender Bildung – http://initiative-weiter-bilden.de/initiative_weiterbilden.html

Montag 8. März 2010 von hpuchalla

Mit 140 Millionen Euro fördern das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Europäische Sozialfonds (ESF) in den nächsten Jahren die Weiterbildung von Beschäftigten. Ziel der Initiative “weiter bilden” ist es, die Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu stärken und die Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu erhöhen.
Mit der ESF-Richtlinie zur Förderung der berufsbegleitenden Bildung von Beschäftigten (Sozialpartnerrichtlinie) werden die Bemühungen der Sozialpartner zur Stärkung der Weiterbildungsbeteiligung von Beschäftigten und der Anpassungsfähigkeit von Unternehmen unterstützt.

Teilnahme an der Initiative “weiter bilden”

Voraussetzung für eine Förderung nach der ESF-Richtlinie ist die Existenz einer regionalen oder branchenbezogenen Vereinbarung von Sozialpartnern zur Weiterbildung, in der die jeweiligen prioritären Ziele, Handlungsschwerpunkte und Qualifikationsbedarfe konkret benannt werden. Die Vereinbarung kann auch mit der Absicht abgeschlossen werden, gezielt im Rahmen des Sozialpartnerprogramms aktiv zu werden.
Antragsberechtigt sind Tarifvertragspartner und Sozialpartner zur Umsetzung von bestehenden Qualifizierungstarifverträgen oder der o. g. Vereinbarungen sowie Unternehmen, die in den Regelungsbereich eines Qualifizierungstarifvertrages oder einer der o. g. Vereinbarungen der jeweils zuständigen Sozialpartner fallen. Antragsteller kann auch ein Organisationsträger (z. B. Bildungsträger) sein, der mit der Beantragung und Organisation beauftragt wurde. Die Antragsteller müssen eine Betriebsstätte in Deutschland unterhalten.
Die Regiestelle Weiterbildung begleitet die Umsetzung des Programms. Sie berät die potenziellen Antragsteller und informiert über die ESF-Förderrichtlinie.

Quelle: http://initiative-weiter-bilden.de/initiative_weiterbilden.html

Kategorie: Weiterbildungen | Keine Kommentare »

IT-fit für den Traumberuf

Montag 1. März 2010 von hpuchalla

Exklusiv zur e-Skills Week der Europäischen Union (auf Deutsch: Woche des IT-Wissens) werden auf der IT-Fitness-Lernplattform die IT-Anforderungen von Berufsbildern wie Fahrzeuglackiererin oder Kauffrau für Bürokommunikation vorgestellt. Noch bis zum 6. März wird unter www.it-fitness.de/lernplattform täglich einer von insgesamt zehn beliebten Berufen präsentiert und die extra darauf abgestimmten Lernmodule bereit gestellt.

Welche IT-Kenntnisse benötigt man im Berufsleben?

Viele Jobeinsteiger wissen nicht, welche IT-Anforderungen in der Arbeitswelt auf sie zukommen. Deshalb unterstützt die IT-Fitness-Initiative die e-Skills Week 2010, die von der  Europäischen Union ins Leben gerufen wurde. 10 Tage lang werden auf der kostenlosen IT-Fitness-Lernplattform 10 Berufsbilder vorgestellt. Mit Hilfe der auf den jeweiligen Beruf zugeschnittenen Lernmodule haben die Nutzer die Möglichkeit, die notwendigen IT-Kompetenzen zu erwerben. Zusätzlich stehen den Nutzern auch die Lernmodule für Fortgeschrittene zur Verfügung.

Lehrkräfte können sich darüber hinaus weiteres Material für Unterricht und Ausbildung bestellen.

Diese Aktion ist eine gute Chance, um sich über die Anforderungen des eigenen Traumberufes zu informieren und sich darin zu testen.
Die e-Skills Week findet in mehr als 20 Ländern in der ersten Märzwoche statt.

Kategorie: Berufsvorbereitung, E-Learning | Keine Kommentare »