Bildungsmanagement Online

Weblog für Bildungsmanager, ZWH e.V.

Archiv für April, 2008

Bildungsprozessmanagement

Dienstag 22. April 2008 von admin

Die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg stellt eine interessante Webpage zum Thema “Bildungsprozessmanagement” zur Verfügung, die im Rahmen eines Hauptseminars im Studiengang Erwachsenenbildung im Sommersemester 2006 unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Müller und Ulrich Iberer entstand. Vorgestellt wird dort ein Modell für das Bildungsprozessmanagement, das aus folgenden Elementen besteht:

0. Leitbild
1. Bildungsbedarfsanalyse
2. Programm und Programmplanung
3. Veranstaltung
4. Prüfung
5. Transfermanagement
6. Evaluation
7. Programmrevision

Der Aufbau der Seite erinnert an “Wikipedia”, denn es werden zu einzelnen Handlungsschritten des Bildungsprozessmanagement informative Texte, Darstellungen („Online-Module“) und Tools zur Verfügung gestellt. Ein Blick lohnt sich also für jeden Bildungsverantwortlichen …

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Online-Texte zum “Bildungsstättenmanagement”

Dienstag 22. April 2008 von mkochanek

Im Zuge unserer Beschäftigung mit dem Thema “Bildungsstättenmanagement” sind uns im Laufe der Zeit eine Reihe verschiedener Online-Publikationen aufgefallen, die kostenfrei über das Internet zugänglich sind. Wir haben diese Online-Fundstücke einmal aufbereitet und eine Liste dazu erstellt. Alle Beiträge kreisen um die Entwicklung & Steuerung von Bildungsorganisationen und bieten eine Bandbreite vom Bildungsmarketing bis zum Qualitätsmanagement.

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Von der Kameralistik zur Doppik

Dienstag 22. April 2008 von mkochanek

Ein interessanter Artikel ist auf Checkpoint E-Learning erschienen. Hier heißt es, dass bis zum Jahre 2012 alle Kommunen in Deutschland vom herkömmlichen kameralistischen Abrechnungswesen auf das in Unternehmen übliche kaufmännische Rechnungswesen (Doppik) umgestellt werden sollen. Das Spannende ist, dass für den Umstellungs- und Einarbeitungsprozess der Mitarbeiter ein umfassendes Qualifizierungskonzept erarbeitet wird, bei dem Online-Lernmodule zum Einsatz kommen:

“Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, erarbeitete die Stadt Coburg gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen arf GmbH ein übergreifendes Qualifizierungskonzept. Dieses stellt sicher, dass jeder Mitarbeiter die passende Maßnahme erhält.
Entsprechend der Tätigkeitsprofile stellt die Kommune zunächst ein passendes Qualifizierungsprogramm zusammen. Das Gros der Trainings beschäftigt sich dabei mit Themen der Finanzwirtschaft – etwa Budgetierung, Haushaltsplanung, Finanzbuchhaltung, Kosten-Leistungsrechnung und Controlling.
Da die Teilnehmer recht unterschiedliche Ausgangsniveaus mitbringen, entschied sich die Kommune für ein Blended-Learning-Konzept. Über Selbstlernmodule können sie sich ein einheitliches theoretisches Fundament erarbeiten.
In den kompakten Präsenzseminaren, die von der Bayerischen Verwaltungsschule (BVS) als Inhouse-Schulungen mit maximal 15 Teilnehmern abgehalten werden, haben die Dozenten dann Zeit, sich vollständig auf den Transfer des Gelernten in die Praxis zu konzentrieren” (Quelle: Checkpoint E-Learning).

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Neues Förderprogramm für überbetriebliche Bildungsstätten

Donnerstag 17. April 2008 von mkochanek

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat ein neues Programm aufgesetzt, um Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, durch praktische Berufsorientierung in überbetrieblichen Bildungsstätten oder ähnlichen Einrichtungen verschiedene Ausbildungsberufe kennen zu lernen (80stündiges Praktikum). Auf den Seiten des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) heißt es dazu:

“Mit der Förderung soll modellhaft die Entwicklung geeigneter Maßnahmen und der Aufbau dauerhafter und langfristig von Bundesmitteln unabhängiger Strukturen ermöglicht werden, die eine nachhaltige Verbesserung des Übergangsmanagements gewährleisten. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, das auf drei Jahre begrenzt ist. Eine begleitende Evaluierung des Programms durch das Bundesinstitut für Berufsbildung soll die Auswirkungen auf die Motivation der Jugendlichen und den Übergang von der Schule in eine Ausbildung untersuchen” (http://www.bibb.de/de/32010.htm).

Insgesamt will das BMBF bis 2010 jährlich 15 Mio. Euro zur Verfügung stellen. Dabei werden pro Maßnahme und Schüler/in Ausgaben in Höhe von 600 Euro veranschlagt. 300 Euro trägt davon das BMBF. Die restlichen 300 Euro werden vom Zuwendungsempfäger als Eigenanteil getragen, allerdings kann dieser Eigenanteil durch eine finanzielle Beteiligung von Land, Kommune, Wirtschaft oder anderen reduziert werden.

Ausführliche Informationen gibt es auf den Seiten des BIBBs.

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