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Dienstag 19. Oktober 2010 von hpuchalla

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Kategorie: Berufsbildung, Berufsvorbereitung, Betriebliche Bildung, Bildungsbranche, Bildungskonferenz, Bildungsmanagement, E-Learning, Jobstarter, Kompetenzzentren, Konferenzen, Marketing, Personal, Projekte, Web 2.0, Weiterbildungen, Wissensmanagement | Keine Kommentare »

Einführung eines Wikis

Mittwoch 25. März 2009 von admin

Seit einigen Wochen beschäftigen wir uns mit der Frage, ob die Einführung eines Wikis in eine Bildungsorganisation ein sinnvoller Schritt zur Verbesserung des Wissensmanagements sein könnte. Momentan befinden wir uns hinsichtlich dieser Frage noch in der Sondierungsphase und haben uns langsam auf den Weg gemacht. Dabei standen zunächst zwei Schritte auf dem Programm:

  • Die Beschäftigung mit den Möglichkeiten von Enterprise 2.0 und
  • die Erprobung unterschiedlicher Wiki-Systeme.

Um in das Thema “Enterprise 2.0″ und die Möglichkeiten für das Wissensmanagement in Unternehmen hineinzufinden, haben wir uns zunächst mit den Powerpointpräsentationen von T-Systems Multimedia Solution (Autoren: Frank Wolf, Christoph Rauhut, Simone Happ) beschäftigt, die sich anschaulich und unterhaltsam mit den Möglichkeiten des Wissensmanagements unter Nutzung von Web 2.0 Technologien beschäftigen (siehe auf Slideshare Teil 1, Teil 2 und Teil 3). Darüber hinaus waren die ins deutsche übersetzten kleinen Filmchen der commoncraft.com/show ganz hilfreich, denn sie erklären einfach und amüsant, wie RSS-Feeds, Wikis oder Blogs funktionieren.

Vor diesem Hintergrund haben wir uns noch einmal vergegenwärtigt, was Wissensmanagement überhaupt soll und kann bzw. was Bildungsorganisationen wollen und erwarten. Dafür waren für uns zwei grundlegende Theorieansätze maßgeblich:

Nach intensiver Beschäftigung mit diesen Informationen haben wir vorläufig vier Zielsetzungen für das Wissensmanagement (nicht nur von Bildungsorganisationen) festgelegen können:

  • … neues Wissen (für die Organisation) generieren,
  • … (Alltags-) Wissen sichern und nutzbar machen,
  • … Zugriff auf gespeichertes Wissen erleichtern,
  • … individuelles Lernen ermöglichen.

Ein erster Schritt – zur Umsetzung dieser Ziele – könnte die Entwicklung einer Wissenslandkarte (Mitarbeiter, Prozesse, Produkte, Dienstleistungen, Kunden, etc.) sein, die in einem Wiki abgebildet werden können. Dafür haben wir uns mit Wiki-Software beschäftigt und zwei Systeme getestet:

Das pbwiki, das nur in der Basic-Version kostenlos ist, erwies sich nach der Freischaltung eines Accounts als absolut bedienerfreundlich und mit einer sehr guten Performance. Die Einrichtung des Wikis (Seiten erstellen, Navigationslinien setzen, etc.) funktionierte erfreulich einfach und die Anwendung ist intuitiv möglich. Besonders schön sind zudem einfache Community-Funktionen zur Ergänzung der Wiki-Funktionalität. Stände dieses System kostenlos als Open-Source-Software zur Installation auf dem eigenen Server zur Verfügung, so wäre das pbwiki als Unternehmenswiki sehr zu empfehlen. So ist das Fremdhosting (durch den Anbieter) in der Basic-Version u.E. ein Gegenargument. Wer jedoch keine Kosten scheut, kommt hier sicher zu anderen Lösungen.

Eine kostenlose Open-Source-Lösung stellt dagegen das mediawiki dar. Auf dieser Software basiert auch Wikipedia. Diese Tatsache allein ist schon hilfreich bei der Einführung, da die Oberfläche weitgehend bekannt ist und vertraute Navigationsstrukturen die Nutzung erleichtern. Im Vergleich zum pbwiki ist die “Programmierung” des Wikis jedoch erklärungsbedürftig. Was für Wikipedia-Autoren ein alter Hut ist, stellt bei der Einführung dieses Wiki-Systems in ein Unternehmen durchaus eine erste Hürde dar: die Programmiersprache. Unsere Erfahrung ist: Eine Seite im mediawiki zu schreiben, mit Links, Bildern, etc. zu füllen, eine neue Seite zu erstellen und die Navigationsleiste zu bearbeiten, benötigt Übung und besondere Kenntnisse, um grundlegende Befehle zu geben (z.B. einen Link einzufügen, Aufzählungen vorzunehmen, etc.). Allerdings hält sich der Aufwand noch in Grenzen: Wir konnten die grundlegenden “Programmierbefehle” auf einer DINA4-Seite zusammenfassen.

Die nächsten zwei Schritte stehen nun an:

1.) Nach der Entscheidung für ein WIKI sollte nun eine Einigung erfolgen

  • wie das WIKI aussehen soll (z.B. Struktur, Kategorien?),
  • wie es gefüllt werden soll (z.B. von wem, mit Zielvorgaben für die Erstellung von Beiträgen?),
  • ob es eine zielgruppenspezifische Rechteverteilung geben soll (z.B. wer darf die Navigation verändern?) und
  • wie die Nutzung des Wikis gefördert werden kann (z.B. Motivation der Nutzer durch Darstellung von Mehrwerten, aber auch: zielgerichteter Abbau “alter” Wissensdatenbanken und Übertrag der Wissensträger (Formulare, Prozessbeschreibungen, etc.) in das Wiki).

2.)  Um allen Mitarbeitern die Nutzung des Wikis zu ermöglichen und entsprechende Kenntnisse zu vermitteln, ist es zudem erforderlich, eine Schulungseinheit zu erarbeiten, um die Überlegungen zur Nutzung des WIKIs und grundlegende Kenntnisse zur Bedienung zu vermitteln.

    Da wir mit diesen Überlegungen noch am Anfang stehen, interessiert uns nun:

    • Wer bereits Erfahrung mit der Einführung von Wikis gemacht hat.
    • Gibt es gar Bildungsorganisationen, die ein Wiki nutzen?
    • Welcher Nutzen/ Aufwand hat sich dabei ergeben?

    Wir freuen uns über Erfahrungsberichte.

    MSP

    Kategorie: Web 2.0, Wissensmanagement | Keine Kommentare »

    Wissensmanagement 2.0

    Freitag 6. Februar 2009 von admin

    Via Jochen Robes und seinem Weiterbildungsblog bin ich auf die Powerpointpräsentationen von T-Systems Multimedia Solution (Autoren: Frank Wolf, Christoph Rauhut, Simone Happ) aufmerksam geworden, die sich anschaulich und unterhaltsam mit den Möglichkeiten des Wissensmanagements unter Nutzung von Web 2.0 Technologien beschäftigen. Die Präsentationen stehen auf Slideshare zur Ansicht zur Verfügung: Teil 1Teil 2Teil 3

    MSP

    Kategorie: Web 2.0, Wissensmanagement | Keine Kommentare »