Bildungsmanagement Online

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Archiv für die 'Bildungsstätten' Kategorie

Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser neuer Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung

Montag 2. Mai 2011 von mschuette

Leitungswechsel im BIBB in Bonn: Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser ist seit dem 1. Mai 2011 neuer Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung.
Während eines Festaktes am heutigen Montag in Bonn vor mehr als 300 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft führte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, den neuen BIBB-Präsidenten in sein Amt ein. “Ich freue mich, dass das BIBB mit Ihnen einen ausgewiesenen Fachmann des nationalen wie des internationalen Berufsbildungssystems an die Spitze bekommt”, wandte sich die Ministerin direkt an Prof. Esser. “Sie treten für Ihre Überzeugungen ein und sind mit Leidenschaft dabei. Dies ist genau das, was wir beim Thema Bildung brauchen.”
Zuvor hatte die Bundesministerin den ehemaligen Präsidenten des BIBB, Manfred Kremer, in den Ruhestand verabschiedet. “Herr Kremer hat das BIBB mit seiner fachlichen Kompetenz, seiner Persönlichkeit und seinem großen Engagement nachhaltig geprägt. Hierfür meinen herzlichen Dank”, betonte Schavan. Manfred Kremer hatte das Institut seit dem 1. Juli 2005 geleitet.

Mit Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser tritt ein anerkannter Experte für die berufliche Bildung an die Spitze des BIBB. Seit November 2004 leitete er die Abteilung “Berufliche Bildung” beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin. Prof. Esser kennt das Bonner Institut auch aus langjähriger unmittelbarer Mitwirkung in den verschiedensten BIBB-Gremien. So gehört er zum Beispiel dem höchsten Gremium, dem BIBB-Hauptausschuss, seit dem Jahr 2005 an.

Vor seiner Tätigkeit beim ZDH war der 1959 in Grevenbroich geborene Rheinländer 13 Jahre beim Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk (FBH) an der Universität zu Köln tätig – zuletzt als stellvertretender Direktor. 2005 wurde er von der Universität zu Köln zum Honorarprofessor ernannt. Dort hatte der verheiratete zweifache Familienvater 1997 auch promoviert.

Sein Handwerk hat der 52-Jährige “von der Pike” auf gelernt. Nach einer Ausbildung im Bäckerhandwerk in Grevenbroich hat Prof. Esser sein Abitur über den “zweiten Bildungsweg” gemacht und von 1983 bis 1989 in Braunschweig und Köln Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik studiert.

Zu seinen Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten gehören insbesondere die Berufs- und Qualifikationsforschung, die europäische Berufsbildung, der Deutsche und Europäische Qualifikationsrahmen (DQR und EQR) sowie das Thema “Entrepreneurship” (Unternehmertum). Prof. Esser ist darüber hinaus Autor und Herausgeber zahlreicher handwerkswissenschaftlicher Publikationen.

Ein Foto von Herrn Prof. Esser finden Sie im Internetangebot des BIBB unter www.bibb.de/pressefotos

Weitere Informationen zum Lebenslauf von Herrn Prof. Esser unter www.bibb.de/praesident

Quelle: http://www.bibb.de/de/57684.htm

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Kurzarbeit: Wie finde ich den richtigen Bildungsanbieter?

Mittwoch 29. Juli 2009 von admin

In der Gewerbeakademie Offenburg ist ein Film zum Thema “Kurzarbeit” gedreht worden, der die aktuelle Frage nach geeigneten Schulungsmaßnahmen für Kurzarbeiter aus Sicht von Unternehmen behandelt.

MSP

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Projekt “Bildungsdienstleistungen”

Mittwoch 29. Juli 2009 von admin

Seit Ende des Jahres 2008 führt die ZWH zusammen mit dem Schweriner Ausbildungszentrum (SAZ) und der Handwerkskammer für München und Oberbayern ein Projekt zum Thema “Professionalisierungsstrategien und Qualifizierungskonzepte für Bildungsdienstleister – BDL (Bildungsdienstleistungen)” durch. Die regelmäßige Abstimmung der bundesweit verteilten Projektpartner erfolgt über das Online-Conferencing-Tool “Learnlinc”, das u.a. Online-Diskussionen und -Präsentationen erlaubt.

Die letzte Online-Konferenz resümierte die bisherige Projektarbeit der drei Partner und diente der Zusammenführung aktueller Aktivitäten:

  1. Entwickung eines Organisationsentwicklungskonzeptes für Bildungsdienstleister auf der Basis des EFQM-Modells (ZWH)
  2. Entwicklung einer Basisqualifizierung für Führungsnachwuchskräfte in Bildungsunternehmen (ZWH)
  3. Entwicklung eines Prozessmodells für Bildungsdienstleister auf der Basis der Service-Blueprinting-Methode (HWK für München und Oberbayern)
  4. Entwicklung einer Vorgehensweise zur Reflexion der eigenen Organisationsentwicklung für Bildungsdienstleister (Schweriner Ausbildungszentrum)

Das Projekt sowie die bisherigen Ergebnisse des Projektes werden von den Projektpartnern gemeinsam am 05.09.09 auf der GTW-Tagung in Berlin und am 19.10.09 im Rahmen der ZWH-Bildungskonferenz 2009 in Berlin vorgestellt.

MSP

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Konjunkturpaket: Berücksichtigung von Bildungsstätten?

Dienstag 17. März 2009 von admin

“Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB) hat sich an Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan gewandt, um ihr vorzuschlagen, Bildungsstätten mit in das geplante Konjunkturpaket aufzunehmen. Der AdB ist ein bundeszentraler Fachverband, der über 150 Jugendbildungsstätten, Akademien und Heim-volkshochschulen vertritt.

Die Bundesregierung will insbesondere die Infrastruktur von Schulen und Hochschulen durch geeignete und notwendige Sanierungsmaßnahmen erhalten und ausbauen. Der AdB begrüßt die geplante Förderung der Bildungsinfrastruktur in Deutschland ausdrücklich; gleichzeitig weist er jedoch darauf hin, dass neben Schulen und Hochschulen auch Einrichtungen der Weiterbildung wie Bildungsstätten dazu zählen.”

Dies ist auf der Internetseite des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten (AdB) nachzulesen (05.01.09). Ob dieser Appell Gehör findet … ?

MSP

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Wie eine neuartige Weiterbildungs-Institution aussehen könnte …

Freitag 13. März 2009 von admin

Via Jochen Robes Weiterbildungsblog bin ich auf ein Interview von Martin Lindner mit Teemu Arina, CEO von der finnischen Beratungsfirma Dicole Oy, aufmerksam geworden (siehe: Checkpoint-Elearning). Teemu Arina beschreibt hier seine Vision einer Weiterbildungseinrichtung, die sich Web 2.0/ Social Software/ Online-Communities gezielt zu Nutze macht und diskutiert u.a. anhand der “digitalen Alphabetisierung” die Frage, wie weit der Weg bis dahin ist (welche Kompetenzen benötige ich, um Web 2.0 effektiv für das informelle Lernen einzusetzen und wer verfügt bereits über diese Kompetenzen?).

Verblüffend ist, wie exakt diese Ausführungen zu unseren Überlegungen passen, wie Web 2.0 etwa das Angebot der Bildungsstätten des Handwerks bereichern könnte. Hier sehen wir durchaus Potenziale für ein Community-Marketing via Web 2.0. Das Interview mit Teemu Arina ist ein guter Weg, sich in das Thema und die damit verbundenen Möglichkeiten und Grenzen einzulesen.

MSP

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Bildungszentren des Einzelhandels

Donnerstag 12. März 2009 von admin

alle auf einen Blick

MSP

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Neuausrichtung eines Bildungsanbieters in der IT-Branche

Freitag 6. März 2009 von admin

Spannend: Hans Königes, Redakteur der COMPUTERWOCHE, beschreibt in einem Online-Artikel vom 19.02.09 die strategische Neuausrichtung des IT-Bildungsanbieters Integrata AG, der kürzlich vom IT-Dienstleister Logica abgekauft wurde. Im Artikel heißt es:

“Die neuen Besitzer sehen in der aktuellen Krise auch Chancen für ihr Unternehmen und ihr Geschäft. So wolle man stärker als bisher im Bildungs-Outsourcing aktiv werden. Firmen seien in solchen Zeiten eher bereit, auf ihre Weiterbildungsorganisation zu verzichten, da sie nicht zum Kerngeschäft gehöre. Integrata übernimmt die komplette Trainingsorganisation eines Unternehmens von der Anmeldung der Teilnehmer über die Umsetzung der ganzen Kurse bis zur nachträglichen Erfolgsbewertung. Damit ergebe sich ein weiteres Feld, in dem man gute Wachstumschancen sieht – nämlich die Beratung rund um Mitarbeiterförderung und Personalentwicklung” (Quelle).

Zum Weiterlesen: Integrata will neu durchstarten (Computerwoche.de, 19.02.09)

MSP

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Wie viele Weiterbildungsanbieter gibt es in Deutschland?

Montag 2. März 2009 von admin

Die Antwort lautet: 16.841 bzw. 25.000 wenn man die diversen Filialen der Weiterbildungsanbieter dazu rechnet. Zu diesem Ergebnis kommen das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) und das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung an der Universität Hannover (IES) die Anzahl und Struktur der Weiterbildungsanbieter in Deutschland untersucht haben.

“Die Mehrzahl dieser Anbieter agieren in privater Trägerschaft, gefolgt von den Volkshochschulen. 56 % der Einrichtungen bieten ausschließlich berufliche Weiterbildung an, 6 % ausschließlich allgemeine, Weiterbildung und 38 % bedienen beide Angebotsschwerpunkte. Die größte Anzahl von Anbietern findet sich in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Etwa 40% der Anbieter agieren auf gemeinnütziger Grundlage.” (Quelle)

Die Forschungsergebnisse sind aus 2007, aber weiterhin gültig. Ausführliche Informationen und Downloadmöglichkeiten zu den Ergebnissen gibt es auf den Seiten des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE).

MSP

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10 Jahre Kompetenzzentren im Handwerk

Donnerstag 19. Februar 2009 von admin

Am 17. Februar 2009 fand im Haus des Deutschen Handwerks die Jubiläumsveranstaltung „10 Jahre Kompetenzzentren im Handwerk“ statt (hier die Pressemitteilungen des BMWI und des BMBF). Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hanns-Eberhard Schleyer, der kurzfristig für Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, einsprang.

Es folgten die Redner, Andreas Storm ,MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), und Hartmut Schauerte, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär und Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

Storm kam in seiner Rede auf die Krise zu sprechen und schlug die Brücke zur Weiterbildung: „Wir brauchen mehr Weiterbildung, wenn wir aus der Krise herauskommen wollen“, und erklärte: „Überbetriebliche Bildungsstätten sind Leuchttürme der Praxiskompetenz.“ Bei den Überbetrieblichen Bildungsstätten lägen viele Potenziale, die genutzt werden sollten, so auch für den Bildungsexport: „Im Bereich der beruflichen Weiterbildung gibt es kein Land, das so für Qualität steht wie Deutschland“, betonte Storm und fügte hinzu: „Unser Ziel ist es, bis 2015 Berufsbildungsexportweltmeister zu werden“.

Schauerte bezog sich ebenfalls auf die Krise in Deutschland und machte deutlich: „Wir müssen die Angst aus den Märkten herausholen und das Vertrauen in die Märkte hinein bringen.“ Er schilderte ferner, dass das Handwerk über ca. 570 überbetriebliche Berufsbildungsstätten in Deutschland verfüge, 28 davon seien Kompetenzzentren. Ob das Handwerk Erbringer anstatt nur Nutzer von Innovationen sei, würde sich u.a. an der Arbeit der Kompetenzzentren entscheiden. Zum Ende betonte Schauerte, dass von einer weiteren Förderung der Kompetenzzentren auszugehen sei, und appellierte, neue Projekte zur Entwicklung von Kompetenzzentren anzugehen.

Zuständig für die Förderung von Kompetenzzentren sind einerseits das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und andererseits das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Als Gutachter ist zudem das Heinz Piest Institut in Hannover eingebunden.

MSP

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Neues Projekt: “Bildungsdienstleistungen”

Donnerstag 5. Februar 2009 von admin

Am 01.12.2008 startete die ZWH ein neues Projekt zur Unterstützung des Managements von Bildungsdienstleistern. Das Projekt wird im Rahmen des BMBF Förderprogramms “Innovationen mit Dienstleistungen” durchgeführt und trägt den Titel “Professionalisierungsstrategien und Qualifizierungskonzepte für Bildungsdienstleister – BDL (Bildungsdienstleistungen)”.

Kurzbeschreibung:

Die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) strebt zusammen mit der Handwerkskammer für München und Oberbayern und dem Schweriner Ausbildungszentrum e.V. (SAZ) die Durchführung eines Projektes mit dem Titel „Professionalisierungsstrategien und Qualifizierungskonzepte für Bildungsdienstleister“ an.

Zusammen mit den Projektpartnern sollen Muster-Konzepte für die professionelle Handhabung von Bildungsdienstleistungen entwickelt und erprobt werden:

  1. Um adäquate Konzepte entwickeln zu können, erfolgt zu Beginn des Vorhabens eine ausführliche Sammlung und Analyse bereits vorhandener Ansätze (Arbeitspaket 1) sowie
  2. eine Aufbereitung und Systematisierung derselben (Arbeitspaket 2).
  3. Auf dieser Basis werden geeignete Konzepte für die Organisationsentwicklung (Arbeitspaket 3) und
  4. Personalentwicklung (Arbeitspaket 4) konzipiert und erprobt.

Kooperationsinteresse:

Darüber hinaus freuen wir uns über Interessierte, die sich als Projektpartner an unserem Vorhaben beteiligen wollen.

MSP

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